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Freunde & Freundschaft

"Was ist das anstrengendste an einer Schwangerschaft für dich?"
Anonym, vor 8 Stunden.



Ich musste kurz überlegen. Die Übelkeit war es nicht... die hat nur kurz angehalten. Vielleicht die Gewichtszunahme und das Wachsende "Ich-bin-fett-Gefühl"? Nein... ich bin schwanger... das ist schon okay. Obwohl das Gefühl trotzdem da ist.

Das anstrengendste an meiner Schwangerschaft, war es herauszufinden, wer meine Freunde sind und wer scheinbar alles nicht. Blender und Ausnutzer haben sich bald gezeigt. Erst einmal hatte ich bis jetzt nicht das geringste Bedürfnis jemanden davon zu erzählen. Abgesehen von meinen Freunden. Und wem ich da der Schweigepflicht vertrauen konnte, hat mir mein Bauchgefühl gesagt. Einige, die es - trotz Bitte - nicht für sich behalten konnten, haben sich schnell entlarvt. Freunde? Garantiert nicht. Eher Menschen die daran interessiert sind, im Gespräch zu bleiben und immer den neusten Klatsch auszutauschen. Darauf kann ich verzichten. Allerdings war es teils eine harte Einsicht, auf die ich gerne verzichtet hätte.

[Wie einige von euch wissen, arbeite ich als Türsteherin in einem bekannten Club in Berlin. Die Einsicht, dass es eben viele Menschen gibt, die sich gegen ihren Willen verstellen und freundlich sind und mit einem "abgeben" um Angesehen zu sein oder Sonderrechte zu bekommen bzw. irgendetwas von Nutzen, schmerzt.]

Engere Bekannte die mir mehrmals versicherten, dass sie mal bei mir vorbei schauen werden. Oder sich einfach nur melden wollten. Menschen, von denen ich wirklich dachte, dass es Freunde sind. Welche, die man nicht zu oft sieht - aber mit denen man Spaß hat, wenn man sich sieht. Teils Menschen die ich seit Jahren kenne. Nein, auch davon haben sich etliche verabschiedet. Natürlich habe ich diese nicht gelöscht. Denn ich weiß, dass es Phasen gibt in denen man mehr und in denen man weniger unternimmt... aber sie stehen zwischen den oben genannten Blendern und den nun unten genannten Freunden.

Freunde. Wie sich gezeigt hat, bin ich daran nicht arm. 4 Freunde zu haben, von denen man weiß... die bleiben da wo sie sind und sind immer für einen da - diese Freunde sind Gold wert und wunderbar. Sie haben stets ihre Hilfe angeboten und waren sofort zur Stelle. Und auch so... war es die letzten Jahre immer lustig mit ihnen. Wobei ich zugeben muss, eine kenne ich erst 1 1/2 Jahre... aber da kam so viel, da wird noch so viel sein. Wir ergänzen uns. Es wächst und wird intensiver.

Was macht nun diese 4 Freunde aus. Was haben die, was andere nicht haben? Ich kann ihnen in erster Linie vertrauen. Ich kann sie jeder Zeit anrufen und sie mich. Ich denke jeden Tag an diese wundervollen Menschen. Ich höre gerne ihre Stimmen. Auch wenn wir uns länger nicht sehen, hat sich nichts verändert. Wir fragen einander um Rat. Ihre Eltern sind meine und meine Eltern die Ihren. Wir können lachen und weinen und würden uns niemals verraten sondern gegenseitig schützen oder es auf uns nehmen. Wir würden niemals über einander lästern. Wir können uns ehrlich sagen, was uns an dem anderen stört und ehrlich sagen, was wir denken (egal über was!). Wir können streiten und haben uns am nächsten Tag wieder lieb.
Wir haben ein Leben lang. Und ich denke wir wissen, dass wir zusammen alt werden. Wir können uns ein Leben ohne den Anderen gar nicht vorstellen, weil es einfach zu schön ist um wahr zu sein.

Meine Freunde lesen meinen Blog nicht - denn hier gibt es nichts neues für sie: Ich will ihnen aber trotzdem sagen: ICH LIEBE EUCH!

Natürlich bin ich mir bewusst, dass Freundschaften nicht immer ab dem ersten Moment existieren. Am Anfang begeben wir uns auf glattes Eis. Wir wissen noch nicht wer der Andere ist und ob wir mit seinem ganzen Wesen klar kommen. Ob wir harmonieren. Ob wir die selben Ansichten über menschliche Zwischenbeziehungen haben... denn das ist unter anderem ein großer Punkt. Wenn ich nicht damit klar kommen würde, wenn meine beste Freundin bei einem meiner Exen landen würde und meine beste Freundin niemals einen meiner Exfreunde auch nur mit dem Arsch würdigen würde... dann sind wir was das betrifft auf einer Länge. In der Richtung gibt es viel. Die einen legen Wert auf Pünktlichkeit... unsere Wesen müssen gleich sein und das lernen wir erst mit der Zeit. Deswegen sind uns manche Menschen auf Anhieb unsympathisch. Sie sind absolut nicht aus unserem Holz geschnitzt. Nach Jahren kann es auch vorkommen, dass man sich voneinander entfernt und sich auseinander lebt. Wichtig ist, nicht aufzugeben. Freunde finden ist leicht, sie zu behalten ist schwer. Und die Freunde fürs Leben zu finden... das dauert.
31.12.11 05:16
 


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